Fr
08
Jul
2011
Muße ist schöpferisch
Prentice Mulford schrieb vor ewa 120 Jahren:
"Kommt eine Gelegenheit, die endlich vier oder fünf Stunden Muße am Tag gewährt, dann sie nur nicht etwa zu Nebengeschäften verwenden, um ein paar extra Dollar willen, ... Muße ist
schöpferisch. Fürchte dich nicht, dich zu unterhalten. Freude brütet Erfolg."
Daraus schließt er messerscharf das folgende, was gerade heute von besonderer Bedeutung erscheint:
"Eine auskömmliche Stellung mit Pensionsberechtigung in was immer für einer Branche ist nicht der Weg zu dauerndem und immer steigendem Erfolg. Der liegt in der freien Verantwortung ...
Verantwortung allein kann alle Kräfte und mit ihnen volles Glück entfalten."
Damals gab es noch keine Fernseher, keine Verhütungsmittel, keine Balzac-Cafés, kein Internet, keine Handys und so. Muße hatte also einen ganz anderen Charakter als heute. Oder auch nicht, denn
gute (und schlechte) Bücher gab es damals auch, ebenso konnte man Freunde treffen, spazieren gehen oder Zeit mit seiner Familie verbringen. Die Batterien wieder aufladen; so, wie heute auch.
